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Durch diverse Ausfälle und Verletzungen war unsere U18 auf die Unterstützung von Aushilfespielern angewiesen. So stellte sich unser Team aus der U18 und der U16 vom UHC Basel United sowie der U18 und U16 von Unihockey Basel Regio zusammen. Es war eine zusammengewürfelte Truppe, die für ein Minimum an Spielern reichte, aber sie beinhaltete durchaus eine gewisse spielerische Qualität.

UHC Basel United – Waldenburg Eagles (2:5)

Das Spiel startete harzig. Schnell war zu erkennen, dass die Konstellation aus vier Mannschaften noch nicht eingespielt war. So fiel das erste Gegentor schon in den ersten Minuten. Der Treffer entmutigte die Junioren aber nicht, er weckte sie auf und sie fanden besser ins Spiel. Die Waldenburger gaben den Ton an, doch es gelang uns dennoch, Akzente in der Offensive zu setzen. Trotz weniger Ballbesitz spielten wir mutig und mit viel Energie weiter.
Einer der aushelfenden Spieler, Yomo, wurde genau am heutigen Tag 14 Jahre alt und war somit deutlich der jüngste Spieler in der Halle. Umso mehr freute es uns alle, dass er unser erstes Tor erzielte, indem er einen Querpass gekonnt verwertete. Auch unser zweites Tor fiel nach einem schön ausgeführten Konter: Der weite Ball von Nico fand Yomo, der ihn trotz seiner Grösse stark behauptete. Er legte zurück auf Sebastian, einen weiteren Regio-Spieler, der uneigennützig auf Gian weiterleitete, der ohne Mühe einschob. Eine sogenannte U16C-U16A-U18A-U18C-Produktion. Zur Pause lagen wir mit 2:3 zurück, es lag noch alles drin. Nach der Pause verloren wir leider die Konzentration. In der Defensive liessen wir dem Gegner zu viele Freiräume, wodurch er mehr Druck ausüben konnte, was sich in zwei Zweiminutenstrafen widerspiegelt. Durch leichtfertige Ballverluste kassierten wir zwei weitere Tore. Auch wenn das Spiel von Körpereinsätzen geprägt war, blieb es stets fair.
Zusammenfassend kann man sagen, dass Waldenburg nicht unbedingt das bessere Team war, aber dennoch verdient gewonnen hat, da sie durch ihr Pressing häufig gefährlich wurden. Wir zeigten grossen Einsatz und haben zumindest teilweise gesehen, wieviel Potential in dieser Mannschaft steckt. Die aushelfenden Spieler erwiesen sich als eine grosse Unterstützung und dirigierten die weniger erfahrenen Spieler auf dem Feld. Nach dem Spiel ist bekanntlich vor dem Spiel – wir waren heiss, gegen Zürich einen Sieg einzufahren.

UHC Basel United – Innebandy Zürich (4:3)

Der angestrebte Sieg wurde souverän in die Tat umgesetzt, der Derbysieger heisst Basel United. Wie schon im ersten Spiel stimmte der Einsatz aller Spieler und der nötige Biss war endlich vorhanden. Über die total 40 Minuten waren wir das bessere Team. Mit Geduld und viel Wille übten wir immer mehr Druck aus, bis die Tore fielen. Yomo machte sich selbst ein weiteres Geburtstagsgeschenk und schoss uns in Führung. Die weiteren Torschützen waren Elias, ein U16-Spieler, der seine Qualitäten gleich mit zwei Toren aufblitzen liess, und wieder Gian, der mit so manchem Dribbling um die eigene Achse den Gegenspielen schwindlig spielte. Auch mental waren wir den Zürchern überlegen. So provozierten sie ungehemmt und schadeten sich mit zwei Zweiminutenstrafen gleich selbst. Die Gegentore fielen meist aus Standardsituationen, was sicher auch am nicht gelehrten Torhüter lag.
Der Dank gilt vor allem den Spielern, die so kurzfristig aushelfen kamen und zwei Forfait-Niederlagen verhinderten. Noch schöner war, dass sie zu einer so guten Mannschaftsleistung beitrugen.
Die ersten zwei Punkte haben wir uns verdient, wir sind hungrig auf mehr.

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Die Saison startete mit einem ziemlichen Dämpfer in der Abschluss-sitzung der Saison 15/16: 5 Personen wollten aufhören, zwei hatten 1 Saison lang mit Verletzungen gekämpft und wollten wieder zurück, die Einsatzfähigkeit war aber unklar und zwei kamen von der Babypause zurück und wollten eigentlich mit einmal die Woche wieder starten. Das Team bestand noch aus 1 Goalie und 4 Feldspielerinnen. Da kam uns die Nachfrage von Bubendorf gerade recht, die mit ähnlichen Problemen zu kämpfen hatten. Nach langem hin und her und gegenseitigen Abchecken waren wir uns einig, dass die Chemie passen würde, der organisatorische Aufwand erwies sich aber als riesig. So waren beide Seiten erleichtert, als sich abzeichnete, dass wir beide genügend Spielerinnen hin bekommen würden, um jeder für sich die Saison zu bestreiten. Wir fragten alle unsere Bekannten und hockeyinteressierten Freunde, ob noch jemand gerne Hockey spielen würde, so kam eine Spielerin zu uns, eine grosse Bereicherung! Fast gleichzeitig kam auch unsere Velofahrerin endlich von ihrer Weltreise zurück und stieg zum Glück trotz anfänglichem Zögern sofort wieder ganz ein. Die beiden „Dauerverletzten“ haben sich diese Saison auch tapfer geschlagen und ohne grosse Pausen durchgehalten. Die beiden Mamis haben es sich eingerichtet, dass sie fast immer da sein konnten: Vielen Dank für euren Aufwand, wir wissen das zu schätzen! Und unsere zwei „Backup-Ladies“ haben uns immer ausgeholfen, war doch mal jemand krank oder im Urlaub. So haben wir es die ganze Saison geschafft, immer mindestens zwei Blöcke, meistens sogar 3 Blöcke hin zu bekommen.
Nach einer Saison mit nur 2 Punkten, war die Begeisterung nicht so gross als wir erfuhren, dass wir beim Schweitzer Cup dabei sind: Das Organisieren der Halle und des Schiris waren nicht einfach, genügend Spielerinnen hin zu bekommen auch nicht. Doch das Spiel in Waldenburg war wider Erwarten ein Motivator: Spielten wir doch trotz neu zusammengewürfelter Blöcke frei und frech auf und konnten Bremgarten ein 3:4 abringen. Das zeigte, dass sehr wohl einiges in uns steckt und wir diese Saison in dieser Konstellation sicher mithalten können.
Das Trainingsweekend wurde auf unsere Bedürfnisse zugeschnitten: Anstatt nach Erlach fuhren wir im September an einem Samstag nach Bubendorf: Den Morgen verbrachten wir bei strahlender Sonne draussen mit Repetieren unserer theoretischen Grundlagen. Am Nachmittag konnten wir diese Grundlagen dann auch aufs Feld bringen am Bubendörfer Cup. Ausser gegen Basel Regio konnten wir die Matches für uns entscheiden. Nebenbei retteten wir den Juniorinnen B den Start indem wir ihnen unsere Tenue liehen. Ihre Tenues waren zusammen mit einer der Juniorinnen zu Hause geblieben. Nach der guten Leistung liessen wir uns im Szenario in Liestal kulinarisch verwöhnen. Den Sonntag verbrachten wir dann in der Dorfhalle auf dem Gempen. Dass die Papis mit den Kindern auch noch vorbei kamen und wir selber kochten, machte das Ganze sehr familiär.
Mit einem 4:2 gegen Trimbach und 8:2 gegen Mümliswil sind wir sehr gut in die neue Saison gestartet.
Ein Monat später trafen wir auf Fricktal, die uns 5:1 bezwangen, wir konnten aber die Waldenburger Eagles 4:3 bezwingen.
Im November siegten wir 4:1 gegen Kestenholz und verloren gegen Riehen leider 8:5.
Gegen Härkingen verloren wir in einem sehr spannenden Spiel 8:5. Gegen Münchenstein gewannen wir nach einer langen Führung unsererseits am Schluss nur knapp mit 6:5. Sie schaffen es immer wieder, bis am Schluss gefährlich zu bleiben und bringen uns durch ihre unkonventionelle Art ins Rudern, wie zum Beispiel, den Goalie rausnehmen wenn wir eine Zweiminuten Strafe kassieren (in der letzten Spielminute, das war knapp!).
Auch in Oberwil wurde es spannend: Am Schluss steht es 6:5 gegen Trimbach, Oberwil hingegen schicken wir mit einer 10:2 Packung heim und das zu Hause. Auftrieb geben uns sicher die vielen Zuschauer die auch für uns gekommen sind.
Die nächste Runde wird dann wieder sehr knapp: 3:2 gegen Mümliswil und gegen Oberwil, die noch eine Rechnung mit uns offen haben.
Im März dann die Runde gegen Fricktal bei ihnen zu Hause: Die ganze Halle gegen sich zu haben und Gegnerinnen auf dem Feld die es mit den Regeln gar nicht genau nehmen, eine ziemliche Herausforderung. Da werden sogar Spielerinnen wütend, die sonst durch nichts aus der Ruhe gebracht werden können. Das Resultat steht am Schluss für Fricktal 8:2. Das Resultat spiegelt den Matchverlauf nicht wieder. Wir haben super gespielt und ihnen einiges abverlangt, das hörte man auch an ihrem befreiten Jubeln als das Spiel zu Ende war. Das zweite Spiel gegen die Eagles entschieden wir mit 7:5 für uns.
Die nächste Runde holten wir dann vier Punkte, indem wir Riehen mit 3:1 bezwangen und Kestenholz mit 5:3. Da Münchenstein in dieser Runde Härkingen bezwang, waren wir plötzlich wieder in Reichweite des zweiten Platzes. In der letzten Runde spielten wir mit Härkingen direkt um den zweiten Platz, sie konnten ihn aber verdient mit 8:4 sichern. Das letzte Spiel der Saison gewannen wir gegen Münchenstein mit 11:1 und beendeten die Saison auf dem guten 3. Platz mit 13 Siegen, 5 Niederlagen, 90 Treffer und 68 Gegentore. Wär hätte Anfang Saison gedacht, dass wir 26 Punkte holen können, und das, indem wir das ganze Kader spielen lassen.
Nach einer harten Saison haben wir uns gegenseitig unterstützt, aneinander geglaubt und sind noch ein Stückchen näher zusammen gewachsen. Wir haben stark trainiert, sind gerade auf der mentalen Ebene nochmals stärker geworden. So haben wir wieder den Spass am Unihockeyspielen in unsere Hallen und Herzen zurückgeholt. Wir dürfen stolz sein auf unsere Leistung!
Wir hoffen wir können in der kommenden Saison an unsere Leistung anknüpfen und einen weiteren Schritt vorwärts kommen.
Danke allen für die Unterstützung und hoffentlich bis bald, wenn die Meisterschaft wieder los geht.

Die erste Saison des neuen Junioren D2-Teams ging am vergangenen Samstag sehr erfreulich zu Ende. Auch die letzten beiden Rückrundenspiele konnten siegreich gestaltet werden.

Zwei konzentrierte und abgeklärte Mannschaftsleistungen führten zu den verdienten Siegen gegen Muttenz-Pratteln (7:1) und Unihockey Fricktal (7:4). An der Effizienz vor dem Tor muss in den kommenden Monaten allerdings weitergearbeitet werden. Zu viele gute Torchancen werden derzeit noch liegengelassen.

Nach einer mässigen Hinrunde mit vielen unglücklichen Niederlagen bleibt das Team im 2017 weiterhin ohne Punktverlust. Sämtliche sechs Spiele im neuen Jahr hat die junge Mannschaft gewonnen!

Da viele Spieler des jetzigen Teams noch eine Saison bei den Junioren D bleiben und zudem vielversprechende Talente nachrücken, darf man gespannt sein, ob nächste Saison die guten Leistungen der letzten Monate noch übertreffen werden können!
2017-03-18 11.48.02 WP_20170318_11_46_29_Pro